Bildarchiv

Alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Veröffentlichung an anderer Stelle oder gewerbliche Nutzung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Fotografen.
Auf Anfrage können auch hochwertige Ausdrucke geliefert werden. .
Email: geoldoku@gdgh.de

Die Fotos können in den meisten Browsern mit
"Mausklick rechts/bzw. antippen > Grafik anzeigen" oder
"Mausklick rechts/bzw. antippen > Grafik in neuem Tab öffnen"
auch groß angezeigt werden.

Szenen aus der Umgebung von Dechsendorf/Erlangen, fotografiert mit "Mamiya RZ 67" bzw. "Mamiya 7" im Format 6x7 auf SW-Negativfilm unterschiedlicher Empfindlichkeit. Entstanden in den Jahren 1992-2005. Die Auswahl konzentriert sich auf Bilder mit filigranen Details und kraftvollen Lichtwirkungen.



Baumansichten aus verschiedenen Regionen. Die Auswahl konzentriert sich auf Ansichten, die Bäume von ihrer rauhen, wenn nicht gar gewalttätigen Seite zeigen.
Aufnahme mit unterschiedlichen Ausrüstungen: Mamiya-Mittelformat, Kleinbild und Digital.
Beachten Sie bitte, dass die hier wiedergebenen Bilder nicht die Auflösung und Detailtreue der Originale erreichen!

Island - Wasser, Eis und Vulkanlandschaften.
Aufnahme mit unterschiedlichen Ausrüstungen: Mamiya-Mittelformat, Kleinbild und Digital aus den Jahren 1992 und 2006.




Schottland und Orkneys 2012
Alle Aufnahmem mit Nikon D300, durchweg in Farbe.





Gotland 2005
Eine Südseeinsel aus dem Erdaltertum (Silur) - durch Kontinentaldrift in der heutigen Ostsee gelandet. Die Kalkgesteine werden überwiegend von Korallen, Brachiopoden und Crinoiden aufgebaut. Dazu die knollenförmigen oder unregelmässig lagigen Stromatoporen, die hinter den bizarren Gestalten der Felsen an der Küste (Raukar) stecken.

Der erste Exkursion mit Digitalkamera-Einsatz. Alle Ansichten wurden mit Nikon Coolpix 5000 (5 Megapixel) fotografiert.

Süd-Schweden und Bornholm (Dänemark) 2005
Fossilien aus dem Erdaltertum - bis auf die Seelilien und die Wattwürmer hat keine dieser Gruppen das Paläozoikum überlebt.

Aufnahmen im Gelände mit Nikon Coolpix 5000 (5 Megapixel)

Der Kontakt des Granits von Flamanville wurde seit der Beschreibung durch Auguste Michel-Levy (1893) bis weit in das 20. Jahrhundert hinein als Musterbeispiel einer von Assimilation gestalteten Platznahme eines Granitkörpers angesehen. Die Arbeit wird - unter anderen - von Eduard Süss im "Antlitz der Erde" (Bd. 3, Teil 2 1909, S. 634) als anschaulicher Beleg dafür zitiert, dass sich granitisches Magma und seine fluiden Anteile wie eine "heißes Lötrohr" durch die Erdkruste schmelzen soll. In der Tat sind die Kontakterscheinungen bemerkenswert und an der Küste außergewöhnlich gut aufgeschlossen. - Die Bilder wurden im Zuge einer Exkursion im Sommer 2018 aufgenommen.

Auf Feldern gefundene Lesesteine erzählen von der Geschichte unserer Landschaft. Versteinerungen, oft auch rätselhafte Strukuren und Relikte bereits abgetragener Formationen sind Zeugnisse dieser über lange Zeiten gehenden Enwticklungen. Hier einige Eindrücke von einer Exkursion am 16. März 2019.

Jura-Hornsteine - Als "Hornsteine" werden traditionell Kieselrelikte bezeichnet, die zumeist in knolliger Form in den Karbonatgesteinen des Weißen Juras vorkommen und dort schon in dem ursprünglich noch weichem Sediment gebildet wurden. Diese Verkieselungen bestehen in der Regel aus Chalcedon, zeigen mitunter konzentrischen Aufbau, wobei sich im inneren oft ein Fossilrest (zumeist Teil eines Schwammes oder gar ein ganzer Schwamm) befindet.
Während das Karbonatgestein im Laufe der Zeit chemische aufgelöst wird, bleiben die wesentlich schwerer zerstörbaren Hornsteine auf den Feldern zurück.

Südöstlich Katzwang liegt der kleine Ort Greuth. In seiner Umgebung findet man Relikte alter Schotter. Eine besondere Komponente sind darin die im Volksmund "Lebersteine" genannten Verkieselungen. "Leberstein" kommt von "Leibstein" oder "Laibstein" - mitunter wurden sie auch als "Bettsteine" bezeichnet. In früheren Zeiten hat man diese Steine im Herd angewärmt und dann als "Wärmesteine" verwendet - sei es im Bett oder auch in anderen Situationen.

In den Schotterresten um Greuth sind auch verkieselte Fossilien zu finden. Diese sind in der Regel braun, selter rot imprägniert. Sie stammen von der Albhochfläche aus den höheren, heute teilweise schon abgetragenen Gesteinen des Weißen Juras.


In den Lesesteinen um Greuth findet man die schwarzen Lydit-Gerölle, die einst ein alter Fluss aus dem Frankenwald in den Nürnberger Raum gebracht hat. Viele dieser Frankenwald-Gerölle haben allerdings nach ihrer Ankunft noch mehr oder weniger tiefgreifende, mitunter bis zur Unkenntlichkeit gehende Umwandlungen erfahren.

Nach dem Rückzug des Jurameeres folgte in der Unterkreide-Zeit eine längere festländische, von Verwitterung und Verkarstung geprägte Periode. Mit Beginn der Oberkreide schob sich das Meer - vermutlich von Regensburg kommend - wieder nach Norden bis in den Raum Nürnberg vor. Zur Ablagerung kamen vor allem Sande, untergeordnet auch Tonsteine und Kalke. Die Ablagerungen des Kreide-Meeres sind in der Folgezeit wieder weitgehend abgetragen worden - doch in vielen Bereichen der Albhochfläche können wir noch Relikte davon finden. Ihre Erhaltung als Lesesteine wurde durch ein mehr oder weniger intensive Verkieselung unterstützt.

"Lesesteine" können ziemlich groß sein. Auf der Albhochfläche liegen isolierte Blöcke aus verkieseltem kreidezeitlichen Sandstein. Aus dem umgangssprachliche Begriff für solche in den Feldern herumliegende "Brocken" ist in der geologischen Literatur die Bezeichnung "Kallmünzer" geworden, Dabei hat der in einer Weißjura-Felslandschaft gelegene Ort Kallmünz mit diesen Restgesteinen nichts zu tun - ausser dass beide vermutlich auf die gleiche Sprachwurzel für besonders auffällige "Felsgebilde" zurückgehen.