Aktuelle Projekte und Nachrichten


Diese Seite beinhaltet eine Auswahl der Beiträge, die auf meiner privaten Facebook-Seite sowie www.facebook.com/GeoGottfried/ gepostet sind - und dazu auch weitere aktuelle Nachrichten.


2017 --- 1-6. September 2017 -- Exkursion Französisch-Schweizer Faltenjura

Der französisch-schweizer Faltenjura ist die Heimat des geologischen Formationsbegriffs "Jura". Diese von Alexander von Humbold im Jahr 1795 erstmals vorgeschlagene Bezeichnung hat ihre etymologische Wurzel in einer keltischen Bezeichnung für "Waldgebirge". "Joux" oder "Choux" sind im französisch-schweizer Faltenjura häufige Flur- und Ortsnamen, die auf die gleiche Wurzel zurück gehen. Der Faltenjura besteht zwar aus Gesteinen aus der Jura-Zeit, seine tektonische Struktur ist jedoch erst in junger erdgeschichtlicher Vergangenheit, vermutlich zwischen 6-10 Millionen Jahren, durch die vom Alpenraum ausgehenden Spannungen entstanden.
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2017 --- 24. August 2017 -- Abendvortrag: Eine geologische Reise in den hohen Norden

Öffentlicher Vortrag am Donnerstag, 24. August 2017 "Eine geologische Reise in den hohen Norden: Lofoten und Varangerfjord"
19.30 Uhr - Nürnberg - Am Katharinenkloster 6
Der Vortrag erfolgt im Rahmen der öffentlichen Abendvorträge der Naturhistorischen Gesellschaft (NHG) Nürnberg

2017 --- August 2017 -- Die Transgression des Jurameers in Franken

Zu Beginn der Jurazeit - vor etwa 200 Millionen Jahren - wurden Franken und weite Bereiche Süddeutschlands vom Meer überflutet. Die folgenden nahezu 60 Millionen Jahren blieb die Region dann unter dem Meer versunken. Die Zeugnisse dieser Periode prägen heute noch weite Teile der Landschaft. Doch wie gestaltete sich die Überflutung zu Beginn des Juras im Detail?
Die erste, weitgehend flächendeckende Ablagerung des Jurameers im Raum Nürnberg-Bayreuth ist der grobkörnige, von Eisenhydroxid-Krusten durchsetzte Arietensandstein. Hier greift diese Formation über mächtige, überwiegend sandige Ablagerung eines Flußdeltas (Bayreuth-Formation, auch: Gümbelscher Sandstein, mit Pflanzenton-Einlagerungen) hinweg. Zur Zeit des Flußdeltas befand sich die Küste noch weiter im Westen, etwa entlang der Linie Nürnberg-Bamberg-Coburg. (Stbr. bei Forkendorf/Bayreuth / ältere Aufnahme)
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2017 --- 19./26. Juli 2017 -- Was versteht man unter dem "Nürnberger Becken"?

Erinnungen an Australien: Reste von Kieselkrusten in der Umgebung von Nürnberg.

Ein über zwei Abende gehender Kurs in der Naturhistorischen Gesellschaft (NHG) Nürnberg widmete sich dem "Nürnberger Becken". Grundlegend bei einer solchen Diskussion ist, zwischen einer geographisch-naturräumlichen Bezeichnung und einer geologisch-strukturellen Fragestellung zu unterscheiden. Im Verlauf des Kurses wurde deutlich, dass der Naturraum "Nürnberger Becken" nicht - wie in der Fachliteratur durchweg vertreten - infolge eine Krusten-Absenkung entstanden ist, sondern im Gegenteil das Ergebnis einer Aufwölbung darstellt, in deren Folge die Schichten um mehr als 150 m nach oben verstellt wurden (näheres dazu in den kommenden "Jahresmitteilungen der NHG Nürnberg").
Das älteste greifbare Zeugniss eines Talraums bei Nürnberg sind Reste einer Kieselkruste (Silcrete), deren Entstehung spätestens im Miozän erfolgt ist. Weitere Ansichten des Probenmaterials unter:
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2017 --- 15. Juli 2017 -- Exkursion Kupferberg

Kupferberg (bei Stadtsteinach/Oberfranken) war die reichste Kupferlagerstätte in Deutschland - im Hochmittelalter sollen zeitweise bis zu 1700 Bergleute in dem Untertage-Abbau gearbeitet haben. Unsere Exkursion ging zu dem erst vor wenigen Jahren eingerichteten Besucherbergwerk.
Abbildung: Probe des in Kupferberg angebauten Erzes. Das Kupfer wurde aus dem Mineral Chalkopyrit (Kupferkies, CuFeS2) - 1 - gewonnen. Weiter war umfangreich Pyrit (FeS2) - 2 - enthalten. Die beiden "goldenen" Sulfidminerale lassen sich anhand ihrer Färbung unterscheiden: der Kupferkies zeigt ein kräftigeres, dunkleres Gelb. Begleitet werden die Sulfide weiterhin von hellen Karbonat-Abscheidungen -3 - (polierte Probe des Besucherbergwerks, Danke für die Fotografiererlaubnis!)
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2017 --- Juli 2017 -- Diabas - Gestein des Jahres 2017

Das Vulkangestein Diabas wurde vom "Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler" (BDG) zusammen mit der "Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften" (DGG) zum "Gestein des Jahres" ausgerufen. Dabei ist der Diabas ein merkwürdiges Gestein, denn unter diesem Namen finden wir mehr oder weniger von sekundären mineralischen Umwandlungen betroffene Gesteine, die - würde man sie frisch entstanden vor sich haben - in den meisten Fällen als "Basalt" bezeichnet werden würden.
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2017 --- Juni 2017 -- Die NHG und neue Forschungen zur Evolution der Hominiden

Ausschnitt der in der NHG deponierten Schublade mit Säugetier-Knochenresten der Aufsammlung von Freyberg 1944.

Im Jahr 2010 übernahm die NHG umfangreiche Teile der geologischen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg als langfristige Leihgabe. Einige Objekte dieser Sammlung konnten nun zu Aufsehen erregenden neuen Forschungsergebnissen zur Vorgeschichte der Hominiden beitragen.

Konkret handelt es sich dabei um Fossilien, die Bruno von Freyberg (1894-1981) im Jahr 1944 während der deutschen Besatzung in Griechenland beim Aushub für die Anlage eines Bunkers in Attika bergen konnte. Neben Knochenresten verschiedener Säugetiere fand Freyberg einen Unterkiefer, den er selbst (1951) als Rest einer den Meerkatzen nahestehenden Spezies interpretierte - das Material wurde im Geologischen Institut in Erlangen deponiert. Im Jahr 1972 wurde Freybergs Interpretation von Wighart von Königswald revidiert und einem frühen Menschenaffen zugeordnet, dem er den Namen Graecopithecus freybergi gab. Ein inzwischen dazu gekommener Zahnfund und weiter präzisierte Datierungen geben nun Anlass zu der Annahme, dass Graecopithecus in eine unmittelbare Linie mit dem späteren Australopithecus gestellt werden kann.

Während der Unterkiefer in Erlangen aufbewahrt wurde, befanden sich begleitende Säugerfunde seit dem Jahr 2010 in der NHG. Diese konnten nun mit dazu beitragen, die Umwelt des Graecopithecus vor ca. 7,2 Millionen zu rekonstruieren. Es handelte sich um eine von Gräsern dominierte Savanne mit Waldanteilen, große Säuger wie frühe Elefantenund Hornträger. Das Erscheinen des Graecopithecus korreliert mit einer Abkühlung und Zunahme von Staubakkumulation, deren Partikel überwiegend aus Nordafrika stammen und auf eine beginnende Wüstenbildung verweisen. Eine weitreichende Folgerung der Autoren geht dahin, dass die Trennung von Schimpansen und frühen Menschen schon vor dem Erscheinen des Graecopithecus außerhalb Afrikas erfolgte und dieser einer der frühen Vertreter dieser Linie ist.

LITERATUR
>> ein aktueller Artikel in Wikipedia [externer Link]
>> der aktuelle Artikel von Madelaine Böhme et al.in PLOS [externer Link]
>> der aktuelle Artikel von Jichen Fuss et al.in PLOS [externer Link]

2017 --- Juni 25 -- Naturerlebnistag "Es lefft was am Dummets" in Erlangen

Auch dieses Jahr mit dem Stand "Steine in unseren Feldern"

2017 --- Mai 28 - Juni 21 -- EXKURSION Spanien (II)

Der "Naranjo de Brunhes" (2519 m) in den Picos de Europa im Herzen des Kantabrischen Gebirges - war eines der Themen. Weitere Bilder von dieser Exkursion auf der öffentlich zugänglichen Seite in Facebook:

>> Gottfried Hofbauer Geowissenschaften (externer Link)
2017 --- Mai 28 - Juni 21 -- EXKURSION Spanien (II): der schönste Campingplatz?

Neben der Geologie im Nordwesten Spaniens werden die wunderschön gelegenen Campingplätze in Erinnerung bleiben. Weitere Bilder des Platzes "La Paz" auf der öffentlich zugänglichen Seite in Facebook:

>> Gottfried Hofbauer Geowissenschaften (externer Link)
2017 --- Mai -- Rückblick: Geologie-Exkursionen mit Camping

In Vorfreude auf eine schöne Zeit in Spanien ist dieses kleine Poster entstanden.

Download im Format DIN A3 (ca. 1,8 MB) unter
>> Download Poster "Camping (Interner Link)

2017 --- Mai 11 -- eine kleine Zerstreuung ...

Nicht ganz ernste Performance, die einer kleinen Entspannungsübung während der Arbeit am PC entsprungen ist. Die Gitarre ist immer in Reichweite - das geht wohl nur, wenn man das Glück hat, zuhause arbeiten zu können.

Das Video finden Sie auf Youtube:
>> GH spielt Mississippi John Hurts "Nobody's dirty business" [externer Link]


2017 --- Mai 5-7 -- Exkursion "Fichtelgebirge"

Eines der beiden "Basaltpferde" am Nordrand des Steinwaldes: Reste einer Basaltintrusion, die in dem Buch "Vulkane in Deutschland" nicht erwähnt sind.

Der nach seinem hauptsächlichen Vorkommen bei Marktredwitz benannte "Redwitzit" ist ein Gestein mit vielen merkwürdigen Erscheinungen. Vieles davon kann durch die Vermischung eines dunklen "Redwitzit"-Magmas und eines Granitmagmas (mit großen Feldspäten!) erklärt werden. Die vereinzelten Feldspäte in dem hier abgebildeten Block scheinen hingegen inmitten des Redwitzits zu sitzen, ohne dass hier Zeugnisse der Vermischung erkennbar sind (Block an der Böschung der parallel zur Autobahn verlaufenden Ortsdurchfahrt in Markredwitz-Ost, unweit nördlich des LIDL-Einkaufszentrums).


2017 --- April 7-9 -- Exkursion "Heldburger Gangschar"

Gutes Wetter und spektakuläre Einblicke in die Struktur dieses Vulkanfeldes. Hier der auf den Gleichberg zulaufende Basaltgang östlich Eicha. Vor 16 Millionen Jahren wären wir an dieser Stelle mehrere 100m unter der Erdoberfläche gestanden, und selbst über dem Gleichberg waren noch Formationen des Lias gelegen.


2017 --- Februar 28 -- Video "erlangen city lights"

Erlangen (Mittelfranken, Bayern, Deutschland) hat seit Beginn des Jahres 2017 ein neues Wahrzeichen - zumindest nachts. Der Kamin der Erlanger Stadtwerke erscheint Nacht für Nacht in neuem Licht, manchmal einfarbig, manchmal auch bunt, in jedem Fall immer aufs Neue überraschend und mit magischer Aura

Das Video finden Sie auf Youtube: >> "erlangen city lights" [externer Link]


2017 --- Februar 22 -- Aktualisierung von "Stein und Wein"

Das Seminar "Zur Sensorik fränkischer Weisweine" war wie immer ausgebucht. Unter den Teilnehmern waren nicht nur Weinfreunde und Weinkenner, sondern auch Geowissenschaftler und ein renommierter Bodenkundler. Ergebnisse der Diskussion und einige Aspekte aus der Verkostung sind in die Aktualisierung der Seite "Stein und Wein" eingegangen.
>> "Stein und Wein" [interner Link]

2017 --- Februar 05 -- "Geologie und Landschaftsfotografie"

Das EBook steht ab diesem Datum zum kostenlosen Download zur Verfügung.
>> DOWNLOAD "Landschaftsfotografie" [interner Link]

2016 --- November 22/23 -- Kursbeginn "Verwitterung"

Felsen aus unterschiedlichem Gesteinen zeigen auch unterschiedliche Gestalt. Was sind die Gründe dafür? (1) Dolomitfels (Schwalbenstein, Nördliche Frankenalb). Unter einem schützenden, aber durchlässigen Dach ist das Gestein einem starken Zerfall durch Abschuppung unterworfen.

(2) Sandstein (Schwarzachschlucht südl. Nürnberg). Große schräg geschichtete Schüttungskörper eines ehemaligen Flusses aus der Trias-Zeit prägen das Erscheinungsbild.

(3) Granit (Falkenberg, Oberpfalz). Weitgehend horizontale Entlastungsklüfte gliedern die Granitmasse in Lagen und große Blöcke.

2016 --- November 12/13 --- Geologische Rückblicke 2016

(1) Gipsgrube bei Marktbergel, Juni 2016. Durch Abräumen der überlagernden Tone (Myophorienschichten, Mittlerer Keuper) wurde der Gips freigelegt. Dabei wurden zwei kleine Höhleneingänge sichtbar - die Verkarstung des Gipsgesteins war offenbar auch unter den nur wenig wasserdurchlässigen Tongesteinen möglich.

(2a) - Cardona, Nordspanien - Mai 2016. Bei der Stadt Cardona ist der einzige Ort Europas, an dem ein Salzstock an der Erdoberfläche aufgeschlossen ist. Das Salz wurde im Eozän (vor ca. 40 Millionen J.) im austrocknenden Ebrobecken abgelagert und anschließend von mächtigen Sedimenten überdeckt. Später ist das Salz ist eine sich aufwölbende Sattelstruktur eingedrungen und hat diese schließlich an ihrem First durchstoßen.

(2b) Detailansicht des Salzstocks von Cardona: bunt gebänderter und gefalteter Bereich. In der Geschmacksprobe waren keine bitteren Anteile festzustellen: offenbar handelt es sich um ziemlich reines NaCl.

2016 --- November --- Schlucht des Verdon

Die Schucht des Verdon in Südfrankreich. Eine der Landschaften, in der auch Europa groß und weit ist. Aus dem Projekt "Geologie und Landschaftsfotografie".

2016 --- Oktober --- Vortrag "Schichtstufenland" Collegium Alexandrinum

Der Vortrag wurde bereits am 14. Juli 2016 gehalten. Er kann als Video in unterschiedlichen Auflösungen gestreamt oder heruntergeladen werden (externer Link):
Das fränkische Schichtstufenland - Alte Kontroversen und neue Vorstellungen

2016 --- Oktober --- Exkursion Weimar/Jena

Blick auf die Plattenbausiedlung Jena-Neulobeda - zumindest aus der Distanz eine durchaus reizvolle Ansicht. Die Saale läuft von rechts (Süden) nach links (Norden) - ihr Weg ist an den ihre Ufer säumenden Bäumen zu verfolgen. Die Höhen - links - werden vom Unteren Muschelkalk gekrönt, der eine charakteristische Schichtstufe ausbildet. - Ansicht vom Mönchsberg, 20.10.2016.

Unter dem Muschelkalk bilden die Gesteine des Oberen Buntsandsteins (Röt) den Sockel der Schichtstufe. Konkret handelt es sich um Tonsteine, die reich an Gips-Einlagerungen sind. Auflösung von Gips wie anschließend dessen erneute Kristallisation in Fasergips-Lagen hat zu einer starken Deformation der relativ plastisch reagierenden Tonsteine beigetragen. - Ansicht ca. 100 südlich des Teufelslochs, Jena, Wöllnitzer Straße.

Die gipsreichen Röt-Tonsteine sind an einigen Stellen in das Stadtbild von Jena integriert (Karl-Liebknecht-Str., Straßenbahn-Haltestelle Schlippenstraße. Die an der Wand angebrachte Tafel erinnert an den Todesmarsch der Häftlinge des KZ Buchenwalds im April 1945.

2016 --- Oktober --- PROJEKT "Landschaftsfotografie und Geologie" [1]

Fotografien wie die "Gipsfalte bei Markt Nordheim (Mittelfranken)" könnten ein Beispiel dafür sein, dass Geologen schon deshalb andere landschaftliche Perspektiven entdecken, weil sie sich auch an ungewöhnlichen Orten wie Steinbrüchen umsehen.

2016 --- Oktober 10 --- Vulkane in Deutschland

Der Parkstein nahe Weiden. Die Basaltsäulen sind der Rest eines alten Vulkans - offensichtlich schon so erkaltet, dass Eiszapfen darauf wachsen ... Diese Abbildung ist nicht aus "Vulkane in Deutschland" - dort aber viel mehr zu diesem und anderen Vulkanen!

2016 --- Oktober 10 --- Vulkane in Deutschland

Soeben erschienen und überall im Buchhandel oder bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (Darmstadt) erhältlich.

Am "Gebirgsstein" in der Rhön findet man den Rest eines alten Vulkans. Die roten Gesteine sind Teil eines Schlackenkegels, die darin eingelagerten dunklen "Fetzen" verwitterte Wurfschlacken und Bomben, Links daneben Reste von Basaltsäulen (aus dem Buch).

Der Krater des Schlackenkegels wurde anschließend mit Lava aufgefüllt, die beim Abkühlen eine schöne Säulenklüftung entwickelten. Der Steinbruchbetrieb hat nur einen Rest davon zurück gelassen (aus dem Buch).

Der Blick nach Süden über Waldeck bis zum Rauhen Kulm im Süden. Mindestens vier Vulkanreste in einem Blick! (aus dem Buch).

2016 --- Oktober 10 --- "Die geologische Revolution": Ein Jahr im Buchhandel

2016 --- Oktober 08 --- Exkursion "Auf den Spuren der Ur-Aisch"

Auf den Spuren der Ur-Aisch. Reste von alten Fluß-Schottern geben uns Hinweise, wie das Flußnetz in Franken vor der Entstehung der Aisch angelegt war. Ein wunderbarer Oktober-Nachmittag mit vielen lichten Momenten! Hier ein Regenbogen über dem in einem schmalenTal sitzenden Dorf Kästel.

Gerölle aus Gesteinen des unteren Lias sind beredte Zeugnisse der Flussgeschichte in Franken. In alten Ablagerungen von Flüssen sind sie selbst da zu finden, wo das Gestein in der Umgebung heute nicht mehr vorkommt, weil es längst der natürlichen Zerstörung zum Opfer gefallen ist. Die Verbreitung der Gerölle zeichnet die Spur von Flüssen, die heute nicht mehr vorhanden sind.
Siehe dazu auch den wissenschaftlichen Bericht ">> interner Link >> Die Entstehung der Aisch und junge Krustenbewegungen im Fränkischen Schichtstufenland"

2016 --- Oktober 01 --- Exkursion Staffelberg

1. Oktober 2016 - Wir waren an diesem Tag an der Veitskapelle oberhalb Dittersbrunn (Nördliche Frankenalb). Das Foto stammt allerdings aus den 90iger Jahren - 6x7-Negativ, fotografiert mit Mamiya RZ 67. Von dem Plateau hat man einen wunderbaren Blick auf den Staffelberg - das war auch der eigentliche Grund unseres Besuchs.

Der Staffelberg - gesehen vom Veitsberg. Die griechischen Buchstaben bezeichnen die einzelnen Formationen des Weißen Juras, die den Staffelberg aufbauen. Ihre unterschiedliche Stabilität ist der Grund für die unverwechsebare Kontur dieses Berges.


2016 - Januar >> Wissenschaftsbuch des Jahres 2016 >> [interner Link]
2015 - August >> NEU: GALERIE: Migmatite (Mischgesteine) >> [interner Link]
2015 - August >> NEU: GALERIE: Bilder zur AUSSTELLUNG >> [interner Link]
2015 - Mai        >> AUSSTELLUNG Der Blick in die Tiefe der Zeit >> [interner Link]